Die Behandlung der Osteoporose besteht in der Einnahme von Medikamenten, die den Knochenabbau aufhalten, darüber hinaus in der regelmäßigen Einnahme von Calcium und Vitamin D. Auch die Ernährung ist darauf abzustellen: Milch und Milchprodukte sind sinnvoll, und der Verzehr von Fleisch und Wurstwaren sollten wegen des darin enthaltenen hohen Anteils von Phosphaten, die die Aufnahme von Calcium aus der Nahrung behindern, auf 1-2 Tage die Woche reduziert werden. Statt eines Fleischtages sollte beispielsweise an einem Tag der Woche Seefisch auf den Speiseplan treten, dazu eine ausreichende Zufuhr von Vitamin C (in Obst und Gemüse) und Vitamin B6 (z. B. in Vollkornprodukten). Außerdem sollten Spurenelemente (z. B. Zink, Mangan, Fluor und Kupfer) aus Haferflocken, Vollkornprodukten und Nüssen zur Ernährung gehören.
Darüber hinaus sollen die Muskeln auftrainiert werden, d.h. also dass die Patient:innen sich sinnvollerweise sportlich betätigen sollten.
Wichtiger als die Therapie allerdings ist selbstverständlich die Prophylaxe. Jeder Mensch sollte sich möglichst sein ganzes Leben sportlich betätigen, nicht rauchen, wenig Alkohol trinken und gesund ernähren (s.o.), um eine Osteoporose mit den fatalen Folgen der Knochenbrüchigkeit gar nicht erst entstehen zu lassen.
Aber auch bei schon aufgetretener Osteoporose gibt es heute gute Möglichkeiten, die Krankheit einzudämmen und trotz der Schmerzen, die v.a. im Rahmen von Frakturen immer wieder behandelt werden müssen, ein aktives Leben zu führen. Im Rahmen der Schmerztherapie kommen bei eingetretener Osteoporose medikamentöse Therapien mit Schmerzmitteln, Medikamenten gegen Nervenschmerzen und knochenfestigende Therapien in Betracht. Eine Kombination mit Krankengymnastik und physikalischer Therapie, sowie auch Funktionstraining in Osteoporosegruppen ist meist integraler Bestandteil des therapeutischen Programmes.