Der Bedarf an Versorgungsangeboten für Patient:innen im Bereich der psychischen Gesundheit ist stark gestiegen. Selbstverständlich gibt es wirksame Behandlungen für psychische Erkrankungen, einschließlich einer Vielzahl von evidenzbasierten Therapien und Medikamenten, jedoch ist es für Erkrankte schwierig zeitnah einen Therapieplatz zu erhalten, da die Versorgungslücke immer größer wird. Aktuell scheint es unmöglich, den steigenden Bedarf an therapeutischer Versorgung mit den bestehenden Strukturen des Gesundheitssystems zu decken. Dieser Fakt hat das Interesse an digitalen psychotherapeutischen Angeboten deutlich gesteigert und die Entwicklung von digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) und anderen Gesundheits-Apps gefördert. Welche Anbieter es gibt, welchen Nutzen die DiGA haben, was der Unterschied zu anderen Gesundheits-Apps ist und wie du eine Verordnung für diese erhältst, erfährst du in unserem Artikel.