Zu den häufigsten Auslösern zählen eine falsche Ernährung, hastiges Essen, Stress und Medikamente. Mitunter verbergen sich hinter den Beschwerden auch Lebensmittelunverträglichkeiten, beispielsweise gegenüber Fruchtzucker, Milchzucker oder Gluten. Weitere mögliche Ursachen sind:
Reizdarm
Bei Reizdarm reagiert die Darmschleimhaut empfindlich auf Reizungen. Zudem ist die Schmerzempfindlichkeit des Darms erhöht. Hinzu kommt eine chronische Störung der Darmmotorik, die das Auftreten von Blähungen zusätzlich begünstigt.
Bakterielle Fehlbesiedlung
Hierbei reagieren die Darmbakterien besonders sensibel auf bestimmte Nahrungsbestandteile, beispielsweise auf kurzkettige Kohlenhydrate (FODMAPs). Ein möglicher Grund für die Fehlbesiedlung sind gestörte Darmbewegungen, durch die eigentlich im Dickdarm beheimatete Bakterien in den normalerweise gering besiedelten Dünndarm gelangen.
Morbus Crohn
Bei dieser Erkrankung bilden sich Engstellen im Darm, über denen sich dieser weitet. Das begünstigt das Entstehen von Blähungen.
Bauchspeicheldrüsenentzündung
Eine chronisch entzündete Bauchspeicheldrüse produziert zu wenig Verdauungsenzyme. Eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung kann eine Darmlähmung verursachen, die zu einer starken Überblähung des Bauches und Flatulenzen führen kann. Hinzukommen können Blässe und kalter Schweiß. Bei solchen Beschwerden solltest du sofort einen Notarzt verständigen.
Darmkrebs (kolorektales Karzinom)
Ständige Blähungen, eine unregelmäßige Verdauung und veränderter Stuhl (häufig blutig) können auf Darmkrebs hinweisen.