Es empfiehlt sich, Flohbisse konsequent zu behandeln und ihren Ursachen nachzugehen. Ansonsten erfolgen weitere Bisse. Durch den starken Juckreiz besteht das Risiko, dass man etwa im Schlaf einen Biss aufkratzt und Krankheitserreger in die Haut eindringen. Dies kann eine zusätzliche Entzündung auslösen, bei der leicht Narben als bleibende Erinnerungen entstehen.
Heilt ein Flohbiss innerhalb von 14 Tagen nicht von selbst oder entstehen starke Symptome, solltest du hausärztlichen Rat einholen. Zu den gezielten medizinischen Behandlungen und Methoden, die bei Flohbissen zum Einsatz kommen, zählen:
- Kühlende Cremes oder Hautumschläge
- Antiseptische antibiotikahaltige Salben bei Entzündungen
- Niedrig dosierte Kortisonsalben bei allergischen Reaktionen
- Juckreizstillende Tabletten (Antihistaminika)
Hast du den Verdacht, dass deine Flohbisse durch Flohbefall bei deinem Haustier herrühren, solltest du dich an einen Tierarzt oder eine Tierärztin wenden. Es gibt wirkungsvolle Mittel zur Behandlung wie Spot Ons oder Puder. Damit keine Flöhe und ihre Eier zurückbleiben, die dich und deine Familie erneut mit Flohbissen quälen, solltest du gründlich staubsaugen sowie Hundedecken, Textilien und Ähnliches auf höchstmöglicher Temperatur waschen. Dein Haustier solltest du vorbeugend regelmäßig auf Flohbefall untersuchen.
Als Hausmittel bei Flohbissen haben sich beim Menschen neben Soforthilfen wir Coolpacks und ein alle Flöhe am Körper beseitigendes Vollbad der kühlende Saft der Aloe vera und die desinfizierende Eigenschaft von Kokosöl bewährt. Beim Reinigen von Oberflächen kannst du eine Mischung aus Essig, Wasser und Zitronensaft sowie Teebaum- oder Eukalyptusöl verwenden, denn der starke Geruch vertreibt die Parasiten.