
Um zu wissen, welches Insekt dich oder dein Kind gestochen hat, musst du dir die Einstichstelle genau ansehen: Sticht eine Biene zu, bleibt ihr Stachel mit der Giftblase in der Haut zurück. Durch den Verlust ihres Stachels stirbt die Biene. Nachdem eine Wespe zugestochen hat, zieht diese ihren gesamten Stachel aus der Einstichstelle und lebt weiter. Ob eine Wespe oder Biene zugestochen hat, siehst du also meistens daran, ob der Stachel in der Haut steckt oder nicht.
Wenn du nicht unter einer Insektengiftallergie leidest, ist ein Wespen- oder Bienenstich in der Regel harmlos. Die Einstichstelle kann anschwellen, brennen, einen pochenden Schmerz verursachen und jucken. Meist klingen die Symptome nach etwa 24 Stunden wieder ab und die Einstichstelle verheilt ohne weitere Folgen.
Werden Menschen mit einer Insektengiftallergie gestochen, reagiert in der Regel der ganze Körper auf das Gift: Es kann sich ein Hautausschlag ausbreiten und der Betroffene kann unter Schwindel, Übelkeit und/oder Schluckbeschwerden leiden.
Kommt es zusätzlich zu Atemnot und Bewusstlosigkeit, sprechen Ärzt:innen von einem anaphylaktischen Schock. In diesem Fall muss unverzüglich ein Notarzt oder Notärztin alarmiert werden!