Die Wundrose macht sich vor allem durch eine flächige Rötung sowie eine druckschmerzhafte Schwellung der Haut bemerkbar. In der Regel ist diese Rötung scharf begrenzt, in manchen Fällen können sich zungenförmige Ausläufer bilden. Das ist dann der Fall, wenn sich die Entzündung an den Lymphgefäßen entlang ausbreitet. Handelt es sich um einen schweren Fall, dann können sich Blasen bilden. Zudem können benachbarte Lymphknoten anschwellen und druckempfindlich werden.
Es können unspezifische Begleitbeschwerden bei einem Erysipel auftreten:
- Fieber
- Kopfschmerzen
- Schüttelfrost
- Gliederschmerzen
- Übelkeit
- starkes Krankheitsgefühl
Zu Beginn der Infektion ist die Rötung möglicherweise noch nicht zu sehen. Allerdings kann es sein, dass der betroffene Bereich bereits schmerzt und brennt. Grundsätzlich kann eine Wundrose nahezu überall am Körper auftreten, zumeist kommt sie jedoch an den Beinen, den Unterschenkeln, den Füßen und im Gesicht vor.