Zu wenig Bewegung: Das können die Folgen sein!

Eine Nahaufnahme von einer Frau, die eine Treppe hochläuft.

Folgeerkrankungen bei zu wenig Bewegung  

Wer sich zu wenig bewegt, riskiert nicht nur eine geringere körperliche Leistungsfähigkeit und eine schlechtere Kondition. Auch langfristige gesundheitliche Folgen können die Folge sein. Studien haben gezeigt, dass Bewegungsmangel das Risiko für Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs erhöht.  

Übergewicht: Bewegungsmangel ist ein entscheidender Faktor für die Entstehung von Übergewicht. Wer seinen Körper nicht ausreichend fordert, verbrennt weniger Kalorien und lagert vermehrt Fett ein. Eine negative Energiebilanz kann langfristig zu Fettleibigkeit führen.  

Diabetes: Bewegungsmangel kann das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen. Durch körperliche Aktivität wird der Blutzuckerspiegel reguliert und die Insulinsensitivität verbessert. Wer sich zu wenig bewegt, kann das Risiko für eine Insulinresistenz und damit für Diabetes erhöhen.  

Bluthochdruck: Auch Bluthochdruck kann durch zu wenig Bewegung begünstigt werden. Regelmäßige Bewegung hilft, das Herz-Kreislauf-System zu stärken und den Blutdruck zu senken.  

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Bewegungsmangel ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Durch Bewegung wird das Herz gestärkt und die Blutzirkulation verbessert. Wer sich zu wenig bewegt, riskiert langfristig eine schlechtere Herzgesundheit.  

Krebs: Auch das Risiko für bestimmte Krebsarten wie Darmkrebs oder Brustkrebs kann durch Bewegungsmangel erhöht werden. Regelmäßige körperliche Aktivität kann das Krebsrisiko senken und die Prognose bei bereits vorhandener Erkrankung verbessern.  

Warum bewegt man sich zu wenig?  

Die Gründe für Bewegungsmangel sind vielfältig. Oftmals spielt der moderne Lebensstil eine entscheidende Rolle. Büroarbeit, lange Pendelzeiten und der Wunsch nach Entspannung und Ruhephasen führen dazu, dass wir uns zu wenig bewegen.  

Aber auch psychische Faktoren wie Stress, Ängste oder Depressionen können dazu führen, dass wir uns weniger körperlich betätigen. In vielen Fällen ist es jedoch auch eine Frage der Prioritäten. Wer die Bedeutung von körperlicher Aktivität für die Gesundheit versteht, wird eher bereit sein, Zeit und Energie in Bewegung zu investieren 

Was tun gegen Bewegungsmangel?  

  1. Nutze gelegentlich die Treppe statt des Aufzuges oder die Rolltreppe.  
  2. Fahre mit dem Fahrrad oder gehe zu Fuß zur Arbeit, anstatt mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren.  
  3. Nutze die Mittagspause für einen Spaziergang im Freien.  
  4. Mach regelmäßig Sport und suche dir eine Aktivität, die dir Spaß macht, finde neue Hobbies 
  5. Versuche, deine Freizeit aktiver zu gestalten, zum Beispiel mit Wanderungen, Radtouren oder einem Spiel im Freien.  

Es ist wichtig zu betonen, dass es nicht darauf ankommt, immer extrem sportlich zu sein oder konsequent jeden Tag Sport zu machen. Schon kleine Veränderungen im Alltag können einen großen Unterschied machen. Wer regelmäßig Sport treibt und sich ausgewogen ernährt, fördert nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Gesundheit.  

Insgesamt ist Bewegungsmangel ein weit verbreitetes Problem, das langfristig zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen führen kann. Es ist daher wichtig, sich bewusst zu machen, wie wichtig körperliche Aktivität für unsere Gesundheit ist und wie man sie in den Alltag integrieren kann. Jeder kann seinen eigenen Weg finden, um mehr Bewegung in seinen Alltag zu integrieren – sei es durch Sport, aktive Freizeitgestaltung oder kleine Veränderungen im Alltag. Die Gesundheit wird es uns danken!